Heiße Tage und kühle Köpfe (Teil II)

von Hannes Müller (Kommentare: 0)

Damit Sie auch weiterhin trotz sengender Hitze einen kühlen Kopf bewahren, haben wir wieder einige Hinweise für Sie.

Eisfacts

Die Schweißperlen auf meiner Stirn zeugen weder Waldlauf noch von einer anderen sportlicher Betätigung, sondern begleiten das sitzen am Computer oder den kurzen Gang in die Küche. In Neusäß ist es auch diesen Montag „knallheiß“, sodass ich heute einen Blick in den Kühlschrank wage. Teils, weil ich gerne dort einziehen würde. Vor allem aber, weil bei sehr hohen Temperaturen auch die Ernährung nicht zu unterschätzen ist. Daher unsere Tipps, damit Sie gesund durch diese hitzige Woche kommen:

  1. Getränke

Trinken Sie viel. Das klingt nach einer Binsenweisheit, ist aber elementar bei unseren hochsommerlichen Temperaturen. Je nach Körpergröße und Gewicht sollten Sie zwischen zwei und drei Litern Flüssigkeit zu sich nehmen. Neben normalem Wasser, können wir auch sehr Tee, gerne auch gekühlt, empfehlen. Allerdings sollten Sie auf eiskalte Getränke verzichten, da Sie so die körpereigene „Klimaanlage“ durcheinanderbringen, den Magen belasten und sich eventuell sogar erkälten. Bleiben Sie stattdessen bei leicht gekühlten Getränken. Mediziner empfehlen sogar lauwarme Getränke, allerdings ist das auch eine Frage des Geschmacks.

  1. Essen

Kaum begrüßt uns der Sommer mit den ersten satten warmen Sonnenstrahlen, sind die ersten Grills in Benutzung, um dem Prädikat „Grillnation“ gerecht zu werden. Das strahlende Wetter lädt geradezu zum Verweilen im Garten oder am See ein und damit auch für das leibliche Wohl gesorgt ist, landet das Steak oder die Wurst auf dem Grill. Dagegen ist nichts zu sagen, allerdings sollte man auch den Speiseplan auf die heißen Temperaturen einstellen. Schwere und fettige Speisen strengen unseren Körper an und zwingen ihn im schlimmsten Falle in die Knie. Besser man lernt von den Küchen unserer Lieblingsurlaubsländer Italien oder Spanien. Ein optimales Mittagsgericht bei unseren aktuellen Rekordtemperaturen ist beispielsweise Gazpacho. Die südspanische Suppe aus ungekochtem Gemüse wird leicht gekühlt serviert und bietet nicht nur Salze, Vitamine und Mineralstoffe, die wir über den Tag verschwitzen, sondern ist auch wirklich lecker. 

Prinzipiell gilt beim Essen das Motto „weniger ist mehr“. Achten Sie auf kleinere Portionen, um nicht übermäßig Energie an die Verdauungsorgane abzugeben. Da sie den Kreislauf weniger belasten, bieten sich vor allem Speisen mit wenigen Kohlenhydraten an. Auch hier können wir von unseren europäischen Nachbarn aus dem Süden lernen: Pasta, Reisgerichte, Fisch, mageres Fleisch, Obst, Salat und Käse zählen in Italien und Spanien zu den Grundnahrungsmitteln. Damit fahren Sie auch bei unseren mediterranen Temperaturen gut. 

  1. Essenszeiten

Achten Sie auch im Sommer auf regelmäßige Essenszeiten. Statt des deftigen Bratens sollten Sie auf Obst-Snacks zurückgreifen. Auch Abends sollten Sie nicht zu viele und zu fettige Speisen zu sich nehmen, da sie Sie unter Umständen um Ihren Schlaf bringen könnten bzw. gesunden Schlaf verhindern. Außerdem können kleine gesunde Zwischenmahlzeiten, die über den Tag verteilt eingenommen werden, für die erforderliche Energie an heißen Tagen sorgen.

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